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BIOGRAPHIE

Georg Köhler ist international als Opern-, Ballett- und Konzertdirigent tätig. Highlights der letzten Jahre sind unter anderem Debuts beim Tonhalle Orchester Zürich und beim Göttinger Symphonie Orchester, sowie die mehrfache Rückkehr ans Theater Basel, wo Köhler Vorstellungen der Ballett-Produktion Snow White mit dem Sinfonieorchester Basel dirigierte und als musikalischer Assistent die Produktion von Luigi Nonos Al gran sole carico d'amore begleitete. Darüber hinaus war Köhler zum wiederholten Male Gast am Pult des Thessaloniki State Symphony Orchestras. In Basel und Thessaloniki hatte Köhler in der Spielzeit 2017/18 debütiert. Weitere Engagements führten ihn u. a. ans Badische Staatstheater Karlsruhe (Assistent des GMD: Wozzeck) und zum Jugendsinfonieorchester Graubünden (JUSI).

Seit 2020 ist Georg Köhler außerdem Chefdirigent des Sinfonischen Orchester „Klangattacke“ Heilbronn.

Seit 2016 leitete Georg Köhler Wiederaufnahmen von Hänsel und Gretel am Theater Meiningen und I Pagliacci an der Oper Pilsen (CZ), dirigierte Vorstellungen von Madama Butterfly, La Traviata und Die Zauberflöte in Pilsen und Teplice (CZ) und Die Formel (UA, T. Rasch) am Konzert Theater Bern. Ebenda leitet er seit 2014 regelmäßig Familien- und Schulkonzerte, darunter Der Schellenursli (UA, N. F. Hoffmann) und zuletzt im Oktober 2018 Peter und der Wolf. Darüber hinaus dirigierte er 2012 Vorstellungen von The Turn of the Screw an der Stuttgarter Opernschule.

Die Teilnahme an Wettbewerben und Meisterkursen ermöglichten Köhler die Gelegenheit mit Orchestern wie den Bamberger Symphonikern, dem Tonhalle Orchester Zürich, dem Musikkollegium Winterthur, dem Gstaad Festival Orchester und den Stuttgarter Philharmonikern zusammenzuarbeiten.

Als Repetitor war Georg Köhler am Konzert Theater Bern für La Bohème, Die Formel, Greek (M. A. Turnage) und The Rage of Life (E. Kats-Chernin) und an der Jungen Oper Stuttgart für The Rage of Life und Gegen die Wand (L. Vollmer) engagiert.

2016 leitete Köhler Aufnahmesessions von Berios Differences für das Label col legno und Buschs Divertimento für Naxos an der Zürcher Hochschulde der Künste (ZHdK).

Musikalische Assistenzen führten Georg Köhler zur Jungen Deutschen Philharmonie, deren Leitung er auch 2014 im Rahmen eines Education-Projekts im Stuttgarter Theaterhaus übernahm. Außerdem war Köhler von 2011-14 musikalischer Assistent des Jungen Philharmonischen Orchester Niedersachsen (JPON), eine Arbeit, die ihm ermöglichte, ein breites sinfonisches Repertoire von Bartòk und Bruckner über Mahler und Ravel bis Strauss zu dirigieren.

Von 2016 bis 2019 hatte Georg Köhler einen Lehrauftrag an der Musikschule Tübingen inne, wo er unter anderem für die Leitung des Jugendsinfonieorchesters zuständig war. Seit 2012 leitete Köhler außerdem eine Vielzahl von Studenten- und Amateurorchestern im deutschsprachigen Raum. Dadurch ergaben sich zahlreiche Konzerte mit Orchestern wie der Jungen Philharmonie Karlsruhe, dem Sinfonieorchester „Klangattacke“ Heilbronn, dem Akademischen Kammerorchester Zürich, dem Kammerorchester „Santa Maria“ Luzern oder der Orchesterakademie Ski und Musik, deren musikalische Leitung Georg Köhler seit 2015 regelmäßig übernimmt.

Mit besonderer Leidenschaft widmet sich Köhler außerdem regelmäßig Arrangement- und Instrumentationsarbeiten. So entstanden Bearbeitungen für Ensembles wie Thessaloniki State Symphony Orchestra, Badische Staatskapelle Karlsruhe, Camerata Vierundeinzig und das Hornensemble german hornsound.

Georg Köhler studierte Orchesterleitung an den Musikhochschulen Stuttgart und Zürich, wo er seine Ausbildung in der Klasse von Prof. Johannes Schlaefli im Sommer 2017 "mit Auszeichnung" abschloss. Aktive Teilnahme an Meisterkurse bei renommierten Dirigenten wie David Zinman, Bernard Haitink, Jaap van Zweden und Esa-Pekka Salonen ergänzen seine Ausbildung.

Georg Köhler © Saison 2020/21 Textänderungen bzw. –kürzungen sind ohne Rücksprache nicht gestattet.